
Katzenfutter
Geht man in einen Supermarkt oder zu einem Tierfachhändler wird man regelrecht von der Bandbreite des Nahrungsmittelangebotes, das es für Katzen gibt, erschlagen.
Aber welches Katzenfutter ist jetzt das Beste für die eigene Katze?
Katzen sind vorwiegend Fleischfresser. Freigänger sind ständig auf der Suche nach kleinen Beutetieren, wie Mäusen und Vögeln. Sie nehmen, wenn man ihnen ständig Futter anbietet täglich zwischen 10 und 20 Mahlzeiten ein. Bei einem Normalgewicht von ca. 4 kg, liegt ihr täglicher Energiebedarf bei etwa 300 kcal.
Man hat die Möglichkeit seiner Katze das Katzenfutter selbst zuzubereiten oder es im Handel als Vollnahrung zu kaufen. Letzteres hat den Vorteil, dass man sich sicher sein kann, dass es alle wichtigen Nährstoffe in der erforderlichen Menge enthält. Gutes Katzenfutter zeichnet sich dadurch aus, dass es die richtige Zusammensetzung an Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen aufweist.
Katzen benötigen eigentlich keine Kohlenhydrate, dennoch werden diese den meisten Futtermitteln beigefügt. Feuchtfutter enthält bis zu 30% Anteile an Kohlenhydraten und Trockenfutter sogar bis zu 60%. Der Fettanteil des Katzenfutters liegt in der Regel zwischen 5 und 15%. Allerdings macht dieser Nahrungsbestandteil auch etwa 40% der gesamten Kalorien aus. Proteine werden von Katzen, im Vergleich zu anderen Haustieren, wesentlich mehr benötigt. Ihr Anteil sollte ca. 30% der Trockensubstanz im Futter ausmachen.
Gutes Katzenfutter ist als Trocken- bzw. Feuchtfutter erhältlich. Trockenfutter hat den Vorteil, dass es nicht riecht oder verdirbt. Trotzdem sollte man nie nur ausschließlich mit Trockenfutter füttern.
Unterschiede beim Katzenfutter
Erwachsene Katzen: Damit seine Katze ein langes und gesundes Leben vor sich hat, sollte man zwischen dem 1. und 10. Lebensjahr eine gute harnansäuernde Nahrung, zur Harnstein- (Struvitstein) Prophylaxe füttern. Bei jungen Katzen kann sich eine Harnansäuerung sonst schlecht in der Entwicklung äußern. Kastrierte Tiere neigen leider zur Gewichtszunahme. Um sie optimal und gut zu ernähren, sollte ein kalorienreduziertes Katzenfutter gegeben werden. Allgemein sind Ergänzungsfuttermittel durchaus empfehlenswert.
Für Katzen die sehr empfindlich auf verschiedene Futtersorten reagieren, sollte man auf stärkereduzierte Spezialnahrung zurückgreifen, deren Fettanteil höher liegt. Hierbei muss widerum auf eine gute Portionierung geachtet werden, da es sonst schnell zu Übergewicht und Fettleibigkeit kommen kann.
Katzen können ein Alter zwischen 14 und 20 Jahren erreichen. Ab 10 Jahren gehören sie allerdings schon zu den Senioren. Sie benötigen nun ein gutes Katzenfutter, dass leicht zu verdauen ist, trotzdem lecker schmeckt und leicht zu kauen ist. Also alles in einem, eine hochwertige Nahrung, die dem Alter und den Alterserscheinungen (z. B. reduziertes Kauvermögen und Abnahme der Verdauungskapazität) der Katze entspricht.
Als Nahrungsergänzungsmittel dürfen gerne Lachs- oder Fischölkapseln 1 – 2x die Woche gegeben werden. Sie enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf den Fettstoffwechsel ausüben, somit Herz und Kreislauf schützen und allergischen Reaktionen vorbeugen. Lecithin+Omega-3-Fettsäuren für Vitalität, Haut und Fell der Katzen können in Tropfenform als Nahrungsmittelergänzung auf das Futter getröpfelt werden.
Junge Katzen: Katzenjunge, die jünger als 4 Wochen alt sind und von der Mutter nicht gesäugt werden, brauchen eine gute und hochwertige Aufzuchtmilch als Katzenfutter. Ab der 5. Woche kann mit der Gabe von Trockennahrung begonnen werden. Dabei muss das Trockenfutter zunächst noch mit lauwarmen Wasser zu einem Brei aufgeweicht werden.
Ab der 12. Woche brauchen Katzen ein gutes, energiereiches Katzenfutter, das ihren besonderen Bedürfnissen (Wachstum und Entwicklung) angepasst ist. Um sich optimal abzusichern, welches das perfekte Katzenfutter für seine Katze ist, lässt man sich am besten beim Tierarzt beraten. Denn ein gutes Katzenfutter kann Krankheiten und Allergien vorbeugen.
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Bildquelle
Artikelbild: ©panthermedia.net Antje Teichmann
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